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Portugal und Spanien 2018

Buenos Diaz!!

Hier ein paar Updates samt bildlichen Einblicken von unserer heurigen Pilgerreise durch Spanien und Portugal.

Diaz 1:

Nach der Abreise (mitten in der Nacht!!!), Landung in Madrid mit anschließender Überbrückung der Wartezeit zum Anschlussflug nach Santiago durch eine interessante Stadtrundfahrt. Trotz der kurzen Zeit konnten wir mit einer sehr bemühten Reiseleiterin einen schönen Eindruck, sowohl kulinarischer als auch kultureller Natur, erhalten. Danach ging es weiter nach Santiago de Compostela, wo wir nach dem Abendessen müde ins Bett fielen.

Diaz 2:

Mit einer kleinen morgendlichen Mini Pilgerwanderung entlang der letzten Etappe des Jakobsweges starteten wir in den Tag. Es regnete. Viel und oft. Dementsprechend feucht kamen wir in der Kathedrale an. Aber wir nahmen es wie echte Pilger und trotzten den Strapazen. Die "internationale" Pilgermesse kam uns allen sehr spanisch vor ;), endete jedoch mit einem fulminanten Highlight...dem größten Weihrauchfass der katholischen Kirche im Einsatz!!! (hier das Video) Während die vielen englischsprachigen Gruppen ohne jegliches Verständnis der Messe nachhause gingen, gelang es Pater Dominic mit einem Teil des Hochgebetes deutschsprachige Akzente zu setzen. Nach einigen Tortillas, Tapas und Frittatas in der Mittagspause erkundeten wir am Nachmittag die Kathedrale und die Altstadt. Mit viel Humor brachte uns Tommy, unser charmanter, spanischer Guide, die Geschichten und Anekdoten der Grabstätte des Jakobus, des Älteren (!), näher. Im Abendgebet erfolgte die Übersetzung der Schriftstellen des Tages untermalt mit lautstarkem Gesang von "Der Himmel erfüllt mein Herz", dem auch noch die Gäste im 2. Stock lauschen konnten.

Wir danken Gott für den schönen Tag!

Diaz 3

Heute erkundeten wir das sogenannte „Ende der Welt“, das Cap Finisterre mit dem berühmten Leuchtturm, neben welchem auch der Kilometer 0,00 des Jakobsweges steht. Doch angefangen hat alles in einem kleinen Dörfchen, namens Fisterra. Dort feierten wir in der kleinen urigen Kirche Santa Maria die heilige Messe. Anschließend marschierten wir entlang der Küste bis buchstäblich an das Ende der Welt. Leider wurden wir neben dem starken Atlantik Wind auch von einem kurzen aber heftigen Regenguss überrascht. Nach ausgiebigen Fotoshootings, die wieder im Sonnenschein stattfanden, unterstützten wir die lokalen Fischer durch ein leckeres Mittagessen. Weiter ging es nach Padròn, die Stadt der kleinen grünen Paprika, wo wir uns in der dortigen Kirche den Pilgerstempel abholten. So haben wir braven kleinen Pilgerchen, wie uns unser Reiseführer immer bezeichnet, Galizien unsicher gemacht. Morgen gehts weiter nach Portugal.

Buenas noches!

Diaz 4

Der heutige Tag begann mit der Überquerung der Grenze nach Portugal, wo wir sofort die Richtung nach Braga einschlugen. Dort angekommen feierten wir eine Lobpreismesse in der kältesten und einzigen Kirche mit Minusgraden, namens Bom Jesús do Monte. Nach einem 15 minütigen Treppenabstieg, samt Besichtigung der Brunnen der 5 Sinne und der 3 Tugenden, machten wir eine kulinarische Mittagspause in Braga. Anschließend ging es weiter nach Porto. Mit einer Panoramastadtrundfahrt lernten wir die hügelige, charmante Innenstadt, glänzend durch die bunten gekachelten Hausmauern, kennen und endeten nach dem Überschreiten des Flusses im Weinkeller Burmester. Dort wird Portwein vom feinsten gekeltert. Experten aus Guntramsdorf testeten ausgiebig den Ruby, Tawny und den White, die Elite der Portweine. Die Qualität wirkte sich auch auf das darauffolgende shopping und unseren Gemütszustand aus. Der wiederum beeinflusste unsere Weiterfahrt nach Fatima auf spektakuläre und lustige Art und Weise. Mit Schifoan, I am from Austria und Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad erreichten wir nach 2 Stunden heiser und glücklich Fatima. Aber selbstverständlich fanden wir zu unserer Spiritualität zurück und beendeten die Fahrt mit einem Rosenkranz.

Welcome to Fatima!!

Diaz 5

Nach einer sehr kalten Nacht haben wir unseren Tag mit einer Messe in der noch kälteren Erscheinungskapelle begonnen. Mit internationalem Publikum und vielen Marienliedern starteten wir unsere Tour durch das Herz Fatimas. Neben einem Museum der vielen Geschenke, die Maria über die Jahre gemacht wurden, stand auch die Basilika, mit den Gräbern der Seherkinder und der ungarische Kreuzweg auf dem Programm. Dann besichtigten wir das Dorf Aljustrel, jene Heimat der Hirtenkinder, denen Maria einst erschienen ist. Ausklingen ließen wir Barbaras Geburtstag mit einem leckeren Abendessen und einer tollen Torte.

Good night Fatima!

Diaz 6

Nach dem Frühstück nutzten wir die uns geschenkte Freizeit individuell mit Kirchenbesichtigung, Gebet, Spaziergang oder auch zum Shoppen. Danach fuhren wir nach Nazarè, einem kleinen Fischerdorf am Atlantik. Die wuchtigen Wellen brachten uns alle zum Erstaunen, sodass wir in diesem Gemütszustand eine intensive gemeinsame Gebetszeit am Strand hatten. Besonders die persönliche Zuwendung beim gegenseitigen Segen berührte viele von uns.

Nachmittags standen noch eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Sito und ein Rundgang in der Stadt Obidos auf dem Programm.

Vor dem Schlafengehen nutzten einige die Gelegenheit am beeindruckenden (mehrsprachigen) Rosenkranzgebet im Herzen Fatimas teilzunehmen.

Diaz 7

Rosenkranz betend verließen wir Fatima. Unterwegs hielten wir in Sintra und bestaunten im Königspalast vor allem die Vielfalt der bunt gekachelten Ornamente. Auch hier boten sich wieder Shopping Gelegenheiten.

Auf dem Weg nach Lissabon fuhren wir entlang der wunderschönen Atlantikküste. Nach der Ankunft im Hotel dankten wir oft und einander für die schöne, interessante, ergreifende, gemeinschaftliche (und noch vieles mehr) Reise.